Planearium
Burgerliche Updates

06.10.2011

„Ass Burgers“ ist gelaufen und ich habe sie mit Link zur Folge im Episodeguide ergänzt. Spoilern werde ich hier nichts, meine Meinung könnt ihr dort nachlesen. Bilder und mehr Hintergrundinformationen werden später natürlich auch noch ergänzt, ich wollte nur schon einmal das wichtigste hoch laden.
Und selbstverständlich könnt auch ihr wieder schreiben, wie ihr die Folge fandet :). Denkt nur bitte daran, dass Diskussionen und Fragen ins Forum oder die News-Kommentare gehören. In den Episodeguide schreibt bitte jeder nur ein Mal seine persönliche Meinung.

25 Kommentare zu “Burgerliche Updates

  1. sicness

    ***Achtung, könnte Spoiler enthalten***

    Frage zu den Fast-Food-Ketten: Dort werden sehr viele Ketten (Burger King, KFC usw.) namentlich genannt, nur McDonald’s nicht. Gibts da Probleme mit denen oder besteht da eine Abneigung seitens der Autoren gegen den Laden ?

    Würde mich mal interessieren…

  2. Riese-im-Badeanzug

    die Logos von eigentlich allen Marken die bei South Park genannt werden werden verändert der Typ mit dem Walkie Talkie ist von McDonalds

  3. Daniel

    Du könntest im Episodeguide zur Folge vielleicht noch ergänzen, dass man am Anfang der Folge auch eine schöne Anspielung auf die neue FOX-Serie „Terra Nova“ gemacht hat.

  4. Tigerwoods

    muss mal sagen, dass ich mit janinas meinung dieses mal überhaupt nicht übereinstimme (auch wenn ich das meistens mehr oder weniger tue). bevor ich weiterschreibe: spoiler voraus.

    ich fand die folge war eine der lustigsten seit langem und zu chaotisch wurde es auch nicht. war halt alles extrem absurd, aber auf eine lustige art. das melancholisch inszenierte ende, dass ja eigentlich den fans die angst nimmt, das sich south park grundlegend verändert, hat dann endgültig den vogel abgeschossen.

    glaube auch, dass sich doch mehr verändern wird, als die folge einen vermuten lässt.

  5. Mr.Authorita!

    SP muss sich ändern. Der Satz von Stans Mom „stick with what you know“ und der Monolog von Stan stehen in ziemlichem Widerspruch. Obwohl am Ende der Folge alles wieder Status Quo erreicht zu haben scheint, hat doch die Whiskyflasche in der Schublade angedeutet, dass es doch nicht so einfach ist. Ich nehme an, Matt und Trey wollen eine Art halbgare Zwischenlösung zwischen Veränderung und Kontinuität versuchen. Ein Fehler, imho. Es ist tatsächlich Zeit für Veränderungen grösserer Art, das wurde ja sehr gelungen durch die Matrix/FastFood Absurdität dargestellt. Solchen Unfung kann man nicht länger machen. Oder um die vorletzte Folge zu zitieren: „the same thing, over and over, it just gets more and more ridicoulus“ (ungefähr.)“ Nichtsdestotrotz hat mir Stans Zynismus und alles was darum herum aufgebaut wurde in dieser Folge sehr gut gefallen. Der Witz Aspergers/Ass Burger hingegen war auf Grundschulniveau. Fazit: Nette Folge, Hoffnung auf Veränderung bleibt, aber scheint Matt und Trey zu ängstigen.

  6. Zwerg-im-Bikini

    Es ist halt immer so eine Sache mit Veränderungen. Die beiden haben sich anscheinend wirklich mit dem Thema auseinandergesetzt und wenn sie der Meinung sind, dass sie mit South Park so wie es jetzt ist am besten klar kommen, dann sollten wir das respektieren. Denn wer kann es besser wissen als sie? Wir Fans müssen nicht jede Woche eine gute Story erfinden.
    Ich hatte mich auch auf Veränderungen gefreut, aber nur, wenn sie daraus etwas gutes machen. Mir gefällt South Park momentan (ja, ich weiß das geht nicht jedem so ;)) und deshalb kann ich gut damit leben, wenn sie keine großen Veränderungen wollen, weil sie damit nichts anzufangen wüssten.

    Mal abwarten. Vielleicht passiert ja doch noch etwas. Es ist auf jeden Fall gut, dass sie sich überhaupt Gedanken darüber machen, ob und wie sich ihre Serie weiterentwickeln soll.

  7. statuszwo

    south park war immer gut und ist es immer noch. oder sollte ich lieber sagen genial statt nur „gut“. ganz egal, ob und wie trey und matt veränderungen und neue ideen einbauen: solange sie ihrem stil und humor dabei treu bleiben, bleibt south park auch genial!
    und genau das ist die angst der beiden: wenn sie zu sehr von ihrem eigenen empfinden abweichen und wünsche anderer „leben“, könnte sich das rad drehen.
    daher: veränderungen gerne! jede menge, wie ihr wollt! aber eben auch nur: wie IHR (trey und matt) wollt!

  8. Mr.Authorita!

    @ZiB mit Thema Veränderung haben sie sich im Grunde überhaupt nicht beschäftigt, vielmehr mit der Möglichkeit der Veränderung. Ausserdem ist es doch irrelevant ob es problematisch für Matt und Trey werden könnte. SP ist schliesslich kein Hobby, sondern ein öffentlicher Unterhaltungscartoon, der an Ratings und Rendite gebunden ist, daher ist nur das Interesse und das Urteil der Fans entscheidend. Und vom etwas kritischeren Teil der SP-Fans höre ich ständig, dass sich SP ständig wiederholt. ich kann mich nur wiederholen: Veränderung ist dringend nötig. Ausserdem: wozu die Krämpfe der letzten zwei Folgen, wenn nun alles wieder zurückgenommen wird.

  9. Zwerg-im-Bikini

    Eben das sehe ich völlig anders. Für mich ist South Park in erster Linie ein künstlerisches Projekt von Trey Parker und Matt Stone. Gerade weil sie von der 1. Folge an die Drehbücher geschrieben, Regie geführt, die Musik komponiert und die meisten Stimmen gesprochen haben ist South Park immer noch etwas sehr Persönliches. Hier wurde nicht ein Konzept an den Sender herangetragen, der dann die passenden Leute dafür sucht um maximalen Erfolg zu erzielen.

    Wenn nun viele Zuschauer Veränderungen wollen, dann können Trey Parker und Matt Stone darauf hören. Aber nichts verpflichtet sie dazu. South Park ist so gut, gerade weil sie sich nichts haben sagen lassen. Die besten und wichtigsten Folgen entstanden schließlich deshalb. Und wenn sie deshalb jetzt ihre Zuschauer verlieren und die Serie deshalb abgesetzt wird, dann soll es so sein, solange die beiden mit ihren Entscheidungen glücklich sind und es für das richtige halten. Ich würde obwohl ich ein großer Fan bin nicht wollen, dass sie sich Druck von Außen beugen und dann selber nicht wissen, was sie mit dem „neuen“ South Park anfangen sollen. Denn das ist ja offenbar ihre Sorge.

    Aber das ist eine grundsätzliche Frage, bei der es halt zwei verschiedene Ansichten gibt. Dürfen Außenstehende Einfluss auf künstlerisches Schaffen nehmen, nur weil etwas Erfolg hat? Gehört South Park zu einem Teil den Fans? Ich finde nicht. Das ist ein bisschen wie mit Star Wars, wobei ich es da um einiges schlimmer finde ;). Es mag einem nicht immer gefallen, was passiert, aber einem Maler nimmt doch auch niemand den Pinsel aus der Hand, wenn man seinen Stil nicht mehr mag.

  10. Mr.Authorita!

    @ZiB Ja, das Argument habe ich schon verstanden. Allerdings ist der Star Wars Vergleich hinkend, weil dort ein bereits abgeschlossenes, etabliertes Werk verändert wird, während South Park fortlaufend und noch offen ist. Und zum implizit angesprochenen Gegensatz Kunst/Oekonomie: bei aller Begeisterung für SP, das ist keine Kunst. Es ist eine ephemere, satirische, ästhetisch fragwürdige Cartoonfernsehsendung, die ganz sicher nicht die Zeiten überdauern wird. Ausserdem ist die Satire seit jeher nicht als eigentlich Schöpferisch angesehen worden, sondern als an entweder Reales oder primäre Kunst Gebundenes, d.h Sekundäres. Im Wesentlichen parodiert SP ja nur, und schaffen weder Geschichten noch Charaktere (es sind immer nur Parodien der Archetypen der amerikanischen Gesellschaft). Oder wie Günter Grass mal gesagt hat: Satire ist die tiefste Form der Kunst. Daher nochmal pointiert: SP ist ein Produkt, keine Kunst, daher lässt sich darauf auch keine Unabhängigkeitsästhetik, die du, ZiB, mit dem Maler und dem Pinsel angedeutet hast, nicht anwenden. Es ist nicht herablassend gemeint, aber der populäre Relativismus, der alle Unterhaltungsprodukte als Kunst bezeichnen will und als Gleichwertig ansieht, finde ich mehr als bedenklich.
    ich hätte noch einiges mehr zu sagen, aber ich belasse es vorerst dabei.

  11. Zwerg-im-Bikini

    Mit „Künstler“ meinte ich, dass sie eine kreative Leistung erbracht haben, die South Park zu ihrem persönlichen Werk macht. Das war vielleicht irreführend ausgedrückt, denn ich wollte damit nicht sagen, dass die Folgen ins Museum gehören und mit Van Gogh und Dali gleichzusetzen sind ;). Für mich beinhaltet vieles eine künstlerische Leistung: Ein Roman, ein Album, ein Comic, eine Fernsehserie. Nicht umsonst spricht man z.B. von einem „Art Director“.
    Aber vielleicht hätte ich besser auf unser Urheberrecht Bezug nehmen sollen, das es ja auch so sieht: Aber einer gewissen Schöpfungshöhe darf ein Werk nicht mehr ohne weiteres kopiert und verändert werden. Das betrifft satirische Werke genau so wie andere. Was ja auch Sinn macht, denn heutzutage kann man nichts neues mehr erschaffen, ohne sich an schon bestehendem zu orientieren. Wo soll man also die Grenze ziehen? Auch Maler, Schriftsteller und Musiker, die keine Satiriker sind, lassen sich von den verschiedensten Dingen inspirieren, ob bewusst oder unbewusst. Und anders herum enthält auch Satire eigene Ideen und kreative Leistungen, eben weil die Grenzen fließend sind.

    Die Unterteilung in Kunst und Produkt sehe ich übrigens kritischer, denn was heute als Kunst der alten Meister in den Museen hängt wurde meistens als simple Auftragsarbeit produziert. Das war ein knallhartes Geschäft. Und wenn wir in die Moderne gehen: Das Bauhaus und Andy Warhol sind für mich auch gute Beispiele dafür, dass sich Kunst und Kommerz nicht so einfach trennen lassen und sich nicht gegenseitig ausschließen.

    Aber egal wie man darüber denkt, ein sehr interessantes Thema :)

  12. SP-Junkie

    Das Problem ist finde ich auch das SP bis zu den Jubiläumsfolgen 200/201 alles machen konnte. Sie konnten sich über alles und jeden lustig machen.
    Mit dem verbieten dieser Folgen hat SP viel verloren. Vorher konnten sie auf „Political Correctness“ scheißen. Jetzt ist, dank Comedy Central dieser Vorteil gegenüber anderen Sendungen verspielt. Vorher war SP quasi unantastbar, jetzt ist es das nicht mehr. Ich glaube daß das wahrscheinlich nicht bewusst, aber unbewußt ein Grund dafür ist das die neuen Folgen schlechter bewertet werden. …und genau vor diesem Dilemma stehen Matt und Trey jetzt. SP hat wunderbar funktioniert, aber das wurde durch das Verbot (finde ich) zerstört. Jetzt machen sie sich gedanken SP zu verändern. Die Frage ist nur wie. Und diese Antwort scheinen sie (wie ich auch) leider selbst nicht zu kennen.

  13. Manfred

    Mal Offtopic:

    In 1507 (You are getting old) sieht man bei 13:20 ein Alien [deutsche Version, hinten neben den Schließfächern], steht nicht unter aliens als sag ichs einfach mal

  14. nerd

    Was mir sehr gut gefallen hat ist dieses „Aliens, Zombies, whatever, fuck you“ Zeug. Irgendwo eine super „Selbstparodie“ und irgendwie super passend. Fand die Folge sehr gut, auch wenn das Ende sobald Stan seinen Monolog hält verdammt hervorsehbar ist. Aber wenn man 15 Jahre South Park guckt kennt man irgendwann die Kniffe.

  15. Mr.Authorita!

    @statuszwo nimmst du dir jeweils auch die Mühe deine Behauptungen zu untermauern oder stellst du sie einfach in den Raum? Ich habe oben doch ausführlich erklärt wieso SP keine Kunst ist.
    Sieh dir einfach nochmal die Folgen: „More Crap“ „Queef Sisters“ „Mr.Garissons Fancy New Vagina“ „HumanCentIpad“ an und sag mir nochmal SP sei Kunst. Das Fernsehen ist noch weit entfernt vom Kunstmedium, Sendungen wie House MD, Mad Men und Boardwalk Empire kommen dem schon recht nahe, aber sicher nicht SP, das ist wie gesagt Parodie und Satire und daher sekundär gebunden.

    @ZiB schonmal daran gedacht ein Forum einzurichten?

  16. Megaro

    @ Mr. Authorita!: Das ist alels deine subjektive Einstellung, es gibt keine objektive Bewertung, was als Kunst betrachtet werden darf und was nicht, und was solche „ekelhaften“ Folgen angeht gibt es auch den Begriff „Moderne Kunst“, auch wenn ich kein großer Freund dieser Kunstrichtung bin. Jedoch darf NIEMAND, kein Mensch auf der ganzen Welt und in der Geschichte der Menschheit festlegen, dass etwas nicht als Kunst betrachtet werden darf und niemand kann behaupten, dass Fernsehsendungen keine Kunst sein können.
    Kunst ist ein viel zu abstrakter und permanent im Wandel befindlicher Begriff als dass du dir erlauben könntest, eine Definition dafür festzulegen.
    Wenn jemand South Partk als Kunst betrachtet, istd ass das gute Recht dieser Person, wenn du es nicht tust ist es dein gutes Recht, was Kunst sein kann und was nicht ist mehr eine Frage der subjektiven Einstellung und nicht druch objektive Fakten bestimmbar.

  17. Zwerg-im-Bikini

    @Mr.Authorita!: Aber ja, das Forum gibt es schon seit fast 10 Jahren :). Zu finden links im Menü oder unter der Domain sp-forum.de.

    Ansonsten kann ich mich da Megaro nur anschließen, weil Kunst nicht daran festgemacht wird, wie ekelhaft oder niveaulos etwas wirkt. Es gibt genug Beispiele moderner Kunst, bei denen ich mich auch frage, wie man das allen ernstes feiern kann. Exkremente, verwesende Tiere, vollkommen leere Räume… Das ist für viele Menschen eindeutig Kunst (was ich meistens auch nicht so sehe, aber so ist es halt mit der Kunstszene).

    Du hast nun mal eine strenge, anscheinend sehr klassisch geprägte Auffassung von Kunst, was ja auch vollkommen in Ordnung ist. Aber das ist keine allgemeingültige Definition, sondern nur deine eigene.

  18. Mr.Authorita!

    @Beide. Jaja, der Relativismus, ist es nicht herrlich sich dahinter zu verstecken? Nur weil etwas behauptet Kunst zu sein, ist es das noch lange nicht. Und es gibt sehr wohl objektive Kriterien für Kunst und Ästhetik, auch wenn Leute heute gern anders erzogen werden. @Megaro Es hat IMMER Autoritäten gegeben, die festgelegt haben, was als Kunst betrachtet werden kann und was nicht, und deine vorgebrachten Argumente sind nichts weiter als deren gegenwärtige Meinung, paradox nicht wahr?
    Natürlich will ich mich nicht zu diesen rechnen, aber dennoch Kunst ist nicht so relativ, wie es heute dargestellt wird und auch nicht so arbiträr, das ist eine Entwicklung, die keine 50 Jahre alt ist. Und zur Wertschätzung von „Morderner Kunst“: es ist eine Art selbstreproduzierender Abwärtsspirale, bei der alle Beteiligten Angst haben, als altmodisch und ewiggestrig verschrien zu werden und daher völlig panisch den grössten Mist gutheissen, weil er eben neu und der klassischen Kunst entgegengesetzt ist, ich kenne die Welt ein bisschen von Innen, das Urteil, altmodisch, gar reaktionär zu sein, kann das Ende einer Karriere bedeuten. Kaum Jemand glaubt noch wirklich an diese Art der völlig absurden Kunst.
    All das kann man übrigens gut bei Gombrich, dem berühmten Kunsthistoriker nachlesen.

  19. Zwerg-im-Bikini

    Alle Dozenten, mit denen ich während meines Studiums zu tun hatte, hatten anscheinend keine Ahnung und waren verblendet von den falschen Vorstellungen der Moderne. Und was wir gelesen haben, war anscheinend auch alles Quatsch, oh je. Ich muss mich dringend bei meiner Uni beschweren.

    Es ist die einfachste Lösung, sämtliche Meinungen zu ignorieren, die nicht zur eigenen Definition passen. Wenn du die letzten 50 Jahre der Entwicklung gar nicht ernst nimmst, kann man schlecht mit dir über Kunst diskutieren. Aber nur weil man ausgiebig Gebrauch von Fachbegriffen macht, macht es die eigene Meinung leider nicht allgemeingültig, wenn man alle Gegenargumente einfach ignoriert ;).

  20. Mr.Authorita!

    @ZiB, oje, ich hatte gedacht, ich hätte mich mit dem akademischen Kauderwelsch zurückgehalten…. :D

  21. Klugioh

    @Mr.Authorita!:

    Bitte, bitte, biiiiiiiiiitte, definiere für mich Kunst. Ich möchte mal was zu lachen haben. Und dann ergänze doch bitte noch deine Definition um die Information, für welche Pseudowissenschaft diese Definition gelten soll(damit ich die ab jetzt und für alle Zeit verachten kann – sofern ich es nicht bereits tue).

    „Es hat IMMER Autoritäten gegeben, die festgelegt haben, was als Kunst betrachtet werden kann und was nicht, und deine vorgebrachten Argumente sind nichts weiter als deren gegenwärtige Meinung, paradox nicht wahr?“

    Und dann:

    „All das kann man übrigens gut bei Gombrich, dem berühmten Kunsthistoriker nachlesen.“

    Wir merken also: Subjektive Meinungen eines Kunsthistorikers sind objektiv, weil er ein Kunsthistoriker ist(sprich diplomierter Taxifahrer). Alles andere sind Meinungen – gegenwärtig, vergänglich.
    Fraglich bleibt: Welche Autoritäten legen z.B. nach den Erfahrungen des Dritten Reichs in Deutschland noch fest, was Kunst ist? Wer würde sich selbst zum nazi machen und sagen: Das ist Kunst, das ist keine Kunst, das ist undeutsch…
    Weiter fraglich bleibt, wie man höchst subjektive Begriffe wie Ästhetik objektivieren will. Mann kann meinetwegen erforschen, was eine Mehrheit für ästhetisch hält, Objektivität gewinnt man dadurch dennoch nicht.
    Ach und noch was: Wenn es doch möglich ist, Kunst so eng und klar zu definieren, melde dich doch mal bitte beim BVerfG. Die Kunst-Definition(en) in den diversen Entscheidungen zur Kunstfreiheit sind so abstrakt und sperrig, da wäre mir eine kleingeistige Einzeilerlösung für das anstehende Examen echt lieber.
    Danke schonmal im Voraus.

  22. Megaro

    @Authorita:
    Leider bist dud a bei mir an der falschen Adresse, ich bin niemand, der jede Kunstansicht verfechtet, ich bin zum Beispiel ein gestrigger Feind „moderner“ Kunst, ich mag Altertümliches und die meiste moderne Kunst regt in meinen Augen eher zum Kopfschütteln und Verbrennen an. Trotzdem ist mir klar, dass manche Leute es als Kunst empfinden und ich respektiere deren Meinung obwohl es für mich nie Kunst sein wird und ich sehe die Existenzberechtigung moderner Kunst, obwohl ich kein Freund solcher bin.

    Und nein, es gibt keine festgelegten Begriffe und Autoritäten auf diesem gebiet wenn man sich nicht von irgendwelchen „Experten“ vollabern und vordenken lässt.

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