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2002 - Skank Hunt

(Skankhunt)


Folgen-Nummer: 269
US-Erstausstrahlung: 21. 09. 2016
Dt. Erstausstrahlung: 22. 09. 2016
Dt. synch. Erstausstrahlung: 19. 03. 2017



Inhalt:

SkankHunt42 treibt weiterhin sein Unwesen im Internet, aber er begnügt sich schon bald nicht mehr damit, nur die Schülerinnen der South Park Grundschule zu trollen. Da niemand weiß, wer dahinter steckt, wird Cartman beschuldigt, und die Fronten zwischen Mädchen und Jungs verhärten sich. Erste Kinder verabschieden sich von Twitter, was für Schulpsychologe Mr. Mackey und die anderen ein großer Schock ist. Wirklich etwas dagegen tun kann aber anscheinend niemand. Jungs und Mädchen versuchen auf ihre Art, das Problem zu lösen.
 

Besonderheiten:

Produktion:
• Mit dieser Folge wird endgültig klar, dass die Staffel eine zusammenhängende Geschichte erzählen wird (wie bereits Staffel 19). Die Folgen stehen nicht mehr abgeschlossen für sich, wie es früher in South Park üblich war.
• Auf einem (sich übrigens wieder einmal von der tatsächlichen Szene unterscheidenden) Vorschaubild war zu sehen, wie Heidi auf einer Brücke steht. Das heizte zusammen mit der Pressemitteilung Gerüchte an, dass sie Selbstmord begehen würde. Letztenendes war es eine falsche Fährte.
Reaktionen:
• Quoten bei der U.S. Erstausstrahlung (Nielsen Ratings): 1,576 Mio.
Parodien:
Nosferatu: Geralds Schatten an der Wand.
Ist das Leben nicht schön?: Die Szene auf der Brücke könnte eine Anspileung auf diesen Klassiker sein, allerdings gibt es viele ähnliche Szenen in anderen Filmen.
Musik:
• Gerald legt sich "Smokin'" von Boston auf, als er sich an den PC setzt.
• Bei Gerals Morgenspaiziergang wird "Steal My Sunshine" von Len gespielt.
• In der letzten Szene ist "Gortoz A Ran" von Denez Prigent zu hören. Diese Musik wurde auch am Ende des Films Black Hawk Down verwendet.
Fehler:
• Dänen wurden in der Folge Canada on Strike eigentlich mit kanadischem Aussehen vorgestellt. Jetzt sehen sie ganz normal aus.
Sonstiges:
• Aktueller Bezug: Während anonyme Hasskommentare im Internet ein allgemeines Problem sind, ist aktuell vor allem Twitter in der Kritik deswegen. Immer mehr Prominente und ganz normale Nutzer verlassen das soziale Netzwerk, weil sie bedroht und beleidigt werden. Twitter geht zwar gegen gemeldete Accounts vor, aber oft zu langsam, oder derjenige erstellt sich einfach einen neuen Account.
• Die Mädchen machen in einer großen Aktion mit ihren Freunden Schluss, um ein Zeichen zu setzen, dass endlich etwas gegen SkankHunt42 unternommen werden muss. Das erinnert an die griechische Komödie Lysistrata, in der die Frauen von Sparta und Athen zu Kriegszeiten ihren Männern den Sex verweigern, um einen Waffenstillstand zu erzwingen.
• Erstaunlicherweise scheinen alle Mädchen eine Beziehung geführt zu haben. Von den meisten wussten wir das vor dieser Folge nicht. Nach "Raisins" verlässt Wendy Stan erneut. Auch Token und Nichole sind erst einmal kein Paar mehr. Wir sehen zwar, dass Kenny am Boden zerstört ist, erfahren aber nicht, wer aktuell seine Freundin war. Tweek, Craig, Kyle, Cartman und Timmy hatten anscheinend keine Freundinnen. Butters ist möglicherweise sicher wegen seiner Fernbeziehung mit Charlotte.
• Die Brücke, auf der Heidi steht, ist die selbe wie in den Folgen Fat Butt and Pancake Head und Cartman Sucks.
• Der Laden sieht zwar nach Whole Foods aus, aber den gibt es ja nicht mehr. Offiziell per Twitter wurde bestätigt, dass es ein anderer Supermarkt ist.
• Die dänische Olympiasiegerin Freja Ollegaard gibt es nicht wirklich.
• Ike spielt Minecraft.
• Dies dürfte die erste Folge sein, in der wir Mr. Mackey ohne Brille sehen.

Wir lernen:

Clyde: "Cartman is the cause of all our problems! Always!"
 

ZiBs Meinung:

Eine deutliche Steigerung zur ersten Folge, was die Dramaturgie angeht. Wahrscheinlich deshalb, weil sich diesmal nicht auf zu viele unterschiedliche Handlungsstränge konzentriert wurde, sondern alles angenehm zusammenläuft. Dann schmerzt auch der Cliffhanger am Ende weniger. Schön auch, dass die Schule im Mittelpunkt stand. Inhaltlich haben sie sich ein schwieriges Thema vorgenommen, das ich aber sehr spannend fand, weil ich mich damit schon so viele Jahre beschäftige. Wie man mit "Trollen" umgeht, dafür gibt es kein Allheilmittel - aber gerade das haben sie passend dargestellt. Das ein verallgemeinerndes "Don't Feed the Troll" Schwachsinn ist, wissen inzwischen hoffentlich alle, denn damit nimmt man die psychischen Auswirkungen wiederholter Angriffe auf die Opfer nicht ernst. Genauso falsch ist aber leider auch die Annahme, dass man Trolle durch Diskussionen oder Gegenangriffe vertreiben kann. Solange wir uns anonym im Internet bewegen, wird es auch "Trolle" geben. Ich mochte die Szene, in der gezeigt wird, dass Gerald nicht einsam und traurig zu hause sitzt, sondern Befriedigung durch seine Taten empfindet. Unangenehm, aber wahr - denn die meisten würden nicht trollen, wenn sie sich dadurch nicht besser fühlen würden. Und es sind eben nicht nur Kinder. Man kann sich fragen, ob es ein kluger Schritt von South Park war, die Folgen der Trollangriffe ausschließlich aufs Internet zu beschränken und die "echte Welt" auszuklammern. Man kann das auf zwei Arten deuten: Als "dann geht halt einfach von Twitter weg, und alles ist gut" oder als Metapher für die realen psychischen Probleme. Ich denke, sie meinten eher zweiteres. Hätten sie Heidi tatsächlich einen Selbstmordversuch begehen lassen, wäre die Folge den meisten Zuschauern zu düster geworden. So konnte man noch darüber lachen, ohne dass die Probleme der Betroffenen zu sehr verharmlost wurden. Mit Heidi und Scott sehen wir außerdem zwei unterschiedliche Richtungen: Die eine ist zwar traurig, macht aber kein Drama aus ihrer Entscheidung (das übernehmen die anderen). Der andere hängt so sehr an seinem Online Leben, dass es für ihn tatsächlich wie eine Entscheidung auf Leben und Tod ist, sich von Twitter abzumelden. Die Szene am Ende kann ich noch nicht richtig einordnen, dabei wird es darauf ankommen, was sie daraus machen. Für sich genommen fand ich sie ehrlich gesagt nicht so emotional, wie sie wohl gerne sein wollte. Das "Mädchen vs Jungs" Thema gab es außerdem schon häufig in South Park, mal sehen, was sie diesmal daraus machen.
 

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